Allein im Land der Elche..


Reinraum und Opernhaus

 21.09.2008

 

Es ist mal wieder Zeit für ein Update:

Ich hatte diese Woche die erste Laborstunden im Reinraum des Nanotechnologie-Instituts. Verglichen mit Aachener Verhältnissen ist der Raum riesig - 1000 m² - und technologisch auf dem neusten Stand.
Hier mal ein, zwei Bilder vom Nanotech-Institut:

 


Ich würd euch gern ein paar Bilder von unserer Arbeit im Reinraum zeigen. Aber da wir nur in Reinraumanzügen, mit Reinraumstiefeln und -haube durch Luftschleusen und Vorräume in das Labor kommen, ist natürlich klar, dass wir nichts mitnehmen dürfen - schon garkeine Kameras..

Um euch trotzdem eine ungefähre Vorstellung zu geben, hab ich mal ein Bild rausgesucht. So sehen wir alle da drin etwa aus:

 

In der ersten Laborstunde haben wir mittels Photolithographie einen Mikrochip hergestellt. Dabei wird ein Muster mithilfe einer Maske auf ein photosensitiv beschichtetes Substrat übertragen und entwickelt. Mit dieser Technik lassen sich bereits heute Transistoren auf Nanometerskala herstellen.

Für diejenigen die es interessiert hab ich mal ein Bild von meinem Chip gemacht. Meine Kamera kann nicht näher ranzoomen, das rechte Bild ist deswegen aus dem Web, aber so in etwa sehen unsere Chips auch aus:

 

Außerdem waren diese Woche ein paar Veranstaltungen für neue Studenten organisiert von Göteborg & Co., einer Art PR- und Touristenagentur.

Unteranderem gab es eine große Kick-Off Veranstaltung im Trädgard'n, dem Restaurant des Göteborger Lustgartens mit kostenlosem Essen und Live-Musik von den Looptroop Rockers, Britta Persson, Florence Valentin und den Caesars. Ich kannte die Bands alle nicht, hatte aber das ein oder andere Lied von den Caesers schonmal irgendwo gehört..


Die nächsten Wochen besteht jetzt die Möglichkeit verbilligt Museen, Ausstellungen und Theateraufführungen zu besuchen und es werden Vorträge zum Thema "Arbeiten in Schweden", etc. angeboten.

Freitag habe ich mit Anna und Brenda gleich die erste Gelegenheit genutzt und an einer Führung durch das neue Göteborger Opernhaus teilgenommen und uns noch ein bißchen den Hafen angesehen.

 

 Links und rechts oben seht ihr die Viking, den größten in Skandinavien erbauten Windjammer. Oben in der Mitte und unten links sieht man das Opernhaus, das vor etwa 15 Jahren neu errichtet worden ist und an ein Schiff erinnern soll. Wie das Opernhaus in Sydney steht es direkt am Wasser. Innen sollen viele Ebenen, Geländer und Kirschholzparkett an die Decks eines Schiffes erinnern. Unten rechts seht ihr Anna (links) und Brenda (rechts).

Wir haben einen Gutschein für den verbilligten Besuch einer Vorstellung bekommen und werden demnächst mal versuchen ihn für Julius Caesar oder Mozarts Requiem einzulösen.

 

Nach der Führung am Freitag waren wir noch dekadent essen, haben uns anschließend bei Brenda fertig gemacht und waren dann bis 4 Uhr im Nefretiti tanzen. Gestern haben wir bei Brenda Köttbullar gekocht und ihre Einweihungsparty gefeiert.

 

Hier wird es also nicht langweilig!  

 

 

21.9.08 15:17

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